Sicherheitshinweis

Sicherheitshinweis

Die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Stadtteilen bzw. Ortschaften mit überwiegend schiitischer Bevölkerung haben aufgrund des bestehenden allgemeinen Demonstrationsverbots an Häufigkeit abgenommen. In den Abendstunden und vor allem an Wochenenden kann es trotzdem gelegentlich zu verbotenen Demonstrationen und gewalttätigen Protestaktionen kommen.  Eine besondere Gefahr droht dann  durch Straßensperren aus Gesteinsbrocken und brennenden Reifen, die von Demonstranten kurzfristig errichtet werden. Es ist wiederholt vorgekommen, dass dadurch zum Anhalten gezwungene Fahrzeuge mit Steinen beworfen wurden. Eine erhebliche Verkehrsgefährdung geht ferner von absichtlich auf der Fahrbahn verschüttetem Öl aus. 

Reisenden wird empfohlen, die örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen, sich umsichtig zu verhalten und  Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Aufgrund der jüngsten innenpolitischen Entwicklungen in Bahrain besteht zur Zeit eine erhöhte Gefahr von gewalttätigen Ausschreitungen. Schiitische Dörfer und Wohngebiete sollten v.a. nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt gemieden werden.

In den letzten Jahren haben wiederholt gezielte Angriffe auf staatliche Sicherheitskräfte mit Steinen, Schusswaffen, sog. Molotow-Cocktails und improvisierten Sprengsätzen (sog. IEDs) stattgefunden, teilweise mit tödlichen Folgen. Eine unmittelbare Gefährdung der allgemeinen Bevölkerung und von Ausländern/ Touristen ist dadurch nicht gegeben. Besondere Vorsicht ist jedoch geboten vor improvisierten Sprengsätzen (selbstgebauten Bomben), die zur Störung des Straßenverkehrs an Straßenkreuzungen und anderen öffentlichen Plätzen abgelegt werden.

Die bahrainischen Sicherheitsbehörden empfehlen, verdächtige Gegenstände keinesfalls zu berühren oder aufzunehmen, sondern unverzüglich die nächste Polizeidienststelle (Rufnummer 999) zu informieren. Landesweit kann es immer wieder zur Einrichtung von Sicherheitscheckpoints, teilweise nur temporär in den Abendstunden, kommen. 

Angesichts der anhaltenden Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollte man auch in Bahrain in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten und in seinem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Verhaltensweisen und Traditionen Rücksicht nehmen. Aufgrund des Anschlags eines Selbstmordattentäters auf eine Moschee in Kuwait im Juni 2015 haben die bahrainischen Sicherheitsbehörden die Sicherheit in und um Moscheen erhöht. Trotzdem wird insbesondere in der Nähe von religiösen Einrichtungen besondere Aufmerksamkeit empfohlen. 

Bitte beachten Sie bei Reisen nach Saudi-Arabien den folgenden aktuellen Sicherheitshinweis der Botschaft Riad: 

„Vor wenigen Tagen ereignete sich in einer als „Halong Bay“ oder auch „Granit- und Marmorfelsen-Gebiet“ bekannten Gegend ca. 400 km südwestlich von Riad ein Überfall auf eine Reisegruppe. Die genauen Hintergründe werden derzeit noch ermittelt. Vor diesem Hintergrund rät die deutsche Botschaft Riad ebenso vorsorglich wie dringend dazu, dieses Gebiet bis auf weiteres zu meiden bzw. weiträumig zu umfahren und – wie bisher auch – bei sämtlichen Fahrten außerhalb größerer Städte äußerste Vorsicht walten zu lassen.“ 

Weitere Sicherheitshinweise zu Saudi-Arabien finden Sie auf: 

https://www.saudiarabien.diplo.de/Vertretung/saudiarabien/de/011__Sicherheitshinweise/Sicherheit__und__Krisenvorsorge.html

 

Die Botschaft möchte Sie ferner auf die Möglichkeit der Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste der Botschaft aufmerksam machen. Die elektronische Registrierung erfolgt im passwortgeschützten Onlineverfahren. Zur Registrierung

Während der Dienstzeiten erreichen Sie die Botschaft unter der Rufnummer +973 17745277, in Notfällen außerhalb der Dienstzeiten erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft telefonisch und per SMS unter der Nummer +973 39458537. Die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie unter dem unter dem Link "Reise- und Sicherheitshinweise" auf der Webseite des Auswärtigen Amtes

Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, einen Newsletter zur Sicherheitslage unter https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Newsletter/Bestellen_node.html zu bestellen.

 

Elektronische Deutschenliste (ELEFAND)

Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Botschaft leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren. Auch wenn vor Einführung des Online-Verfahrens bereits eine Registrierung erfolgt war, ist eine Neuanmeldung erforderlich, da die bisher manuell geführten Listen durch das neue Verfahren ersetzt werden. Auch Wahlinformationen und sonstige Informationen können online nach Registrierung über die letzte Formularseite angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie diese Informationen nur nach Auswahl des entsprechenden Formularfelds online erhalten.